Bürgerinitiative "proErmelingschule"

Worum es geht

Immer wieder wird ein Weiterbestehen der Ermelingschule durch die Verwaltung und die Politik der Kommune Bönen infrage gestellt. Bereits in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts bildete sich eine starke Fraktion für den Erhalt der Schule. Aus dieser Bewegung ist der bis heute aktiv für den Erhalt der Schule arbeitende „Förderverein Ermelingschule“ hervorgegangen.

 

Als im Jahr 2009 der Schulentwicklungsplan für die Kommune neu geschrieben wurde, gab es für die Ermelingschule eine schlechte Perspektive. Schon damals gründete sich die BI „proErmelingschule“ und machte in den Sitzungen des Rates und des Schulausschusses deutlich, dass die zugrunde gelegten Schülerzahlen für die Ermelingschule nicht zutreffen würden. Und die Anmeldezahlen haben dies bestätigt. Denn nicht nur Bönener Kinder aus den südlichen Dörfern werden an der Ermelingschule angemeldet, sondern aus dem Peripheriebereich der Kommune ebenso.

2011 schließlich wurde erneut ein Schulentwicklungsplan erstellt, der die großen Umbauten an der Hellweg-Grundschule und den erfolgten Neubau der Goethe-Grundschule berücksichtigte. Da die Goethe-Grundschule als vierzügige Schule geplant und gebaut worden ist und die Hellweg-Grundschule (dreizügig) ebenfalls noch Schülerinnen und Schüler aufnehmen könnte, legte die Verwaltung einen Beschlussvorschlag dem Schulausschuss und dem Rat vor, der vorsah,

  • dass es für das Schuljahr 2012/2013 kein Anmeldeverfahren mehr in der Ermelingschule geben sollte
  • dass die Ermelingschule daher zum 31.12.2011 geschlossen werden sollte
  • dass die Schülerinnen und Schüler der Ermelingschule auf die beiden anderen Grundschulen der Kommune verteilt werden sollten

Hintergrund war die angebliche Anmeldezahl von 15 Kindern für das Schuljahr 2012/2013 für die Ermelingschule, die damit keine Eingangsklasse hätte bilden können.

 

Die Zeitschiene sah folgendermaßen aus:

  1. 27.9.2011: Schulausschusssitzung mit dem Beschlussvorschlag der Verwaltung für den Rat, die Ermelingschule zum 31.12.2011 zu schließen
  2. 28.9.2011: eine Bürgerinformation über diesen Sachstand
  3. 29.9.2011: der Gemeinderat beschließt, dem Vorschlag des Schulausschusses und der Verwaltung folgend, die Schließung der Schule zum 31.12.2011

Besondere Empörung in der Bevölkerung verursachte die Tatsache, dass alles ohne Bürgerbeteiligung und der Vorgabe der Verschwiegenheit über die Bühne gehen sollte. Als dann doch 14 Tage vor diesem Zeitplan etwas durchsickerte, ging die BI „proErmelingschule“ an die Öffentlichkeit und arbeitete gegen diesen Versuch, die Ermelingschule zu schließen.

 

Wie es weiterging lesen Sie hier: Was dann geschah